HIMMEL UND ERDE | Wulf Kirschner | Stahlskulpturen, archimedische und platonische Körper | Skulpturen im Botanischen Garten

24. Juli – 27. September 2020 | Botanischer Garten Jena | täglich 10–19 Uhr
 
Die 14. Skulpturenschau im Botanischen Garten wartet dieses Jahr mit einem Vertreter der Konkreten Kunst auf. Wulf Kirschner (Frankfurt/M.) ist Metallbildhauer und Zeichner. Seinen Skulpturen liegen die geometrischen Grundformen von Quader, Kubus, Kugel und Pyramide zugrunde. Wulf Kirschner schafft strenge geometrische Körper, die diese Grundformen für sich abbilden oder sie kombiniert und neu zusammengesetzt auftreten lassen. Seine Arbeiten bestehen dabei vorrangig aus Corten- oder Schiffsbaustahl, den er in einer Hamburger Werft bearbeitet und (ver)formt. Diese Bearbeitungsspuren zeichnen Kirschners Skulpturen: Oxidation und
monochromer Farbauftrag bestimmen die Farbigkeit der Körper; Schweißnähte und die Verwendung unterschiedlicher Bleche und Elektroden fügt ihnen eine rhythmische Oberflächenstruktur hinzu.

„Schweißen mag der Versuch sein, Himmel und Erde zu verbinden. Wir leben auf einer Kugel, deren Inneres aus Eisen besteht. Beim Schweißen kommt dieses Innere zum Vorschein: für einen Augenblick heiß, brodelnd und vulkanisch, dann erstarrt, in dem, was war.“ (Wulf Kirschner)
 
Eine Kooperation des Botanischen Gartens Jena und des Jenaer Kunstvereins e.V.
 
Mit freundlicher Unterstützung von jenakultur, Kulturstiftung Thüringen, Sparkasse Jena-Saale-Holzland, SV Sparkassenversicherung. 
 
Führungen werden kurzfristig bekannt gegeben bzw. können beim Jenaer Kunstverein erbeten werden.
 
Ort der Ausstellung:
Botanischer Garten Jena
Fürstengraben 26 07743 Jena
Öffnungszeiten: täglich 10–19 Uhr
Eintritt: 4,00 / 2,50 Euro