Moving Images – Bewegte Bilder | Gudrun Kemsa

22. Juni bis 28. Juli 2007
Vernissage: Donnerstag | 21. Juni 2007 | 19.00 Uhr
Zur Einführung spricht Klaus Fischer, Vorsitzender des Kunstvereins Freunde Aktueller Kunst Zwickau

Gudrun Kemsa bringt das Motiv der Bewegung in neuer Weise ins Bild. Sie wählt längere Belichtungszeiten und bewegt die Kamera im Moment der Aufnahme. Die so entstehenden panoramaartigen Bilder vermitteln den Eindruck von Bewegung und extremer Beschleunigung. Die Konturlinien verlieren sich zugunsten eines malerischen Verfließens der Farben und Formen. Auf diese Weise erhalten ihre Fotos einen fast „malerischen“ Aspekt. Gudrun Kemsa gibt jedoch nie genaue Informationen über Ort und Zeit ihrer Arbeiten preis. Die Fantasie des Betrachters erhält so ausreichend Freiheit sich in Bewegung zu setzen und eigene Positionen zu beziehen. „Moving Images – Bewegte Bilder | Gudrun Kemsa“ weiterlesen

Schwingen und Springen | Lange Nacht der Museen Jena

1. Juni 2007 | 17 – 22 Uhr

Kunstpraktisches Begleitprojekt zur laufenden Ausstellung im Jenaer Kunstverein anlässlich der Langen Nacht der Museen

„Schwingen und Springen“

Eine zeichnerisch-kalligrafische Spurensuche zum Mitmachen für Interessierte ab 8 Jahren mit E. C. Engelmann. Farbige Tuschen, verschiedene Pinsel und Rohrfedern laden zum Ausprobieren und Experimentieren in das grafische Laboratorium des Jenaer Künstlers Ekkehard C. Engelmann ein und ermöglichen so eine gestalterische Rundreise, von Kalligrafie und Kleksografie ausgehend, über die skripturale Malerei und Tachismus bis hin zum Informell.

Informelle Malerei in der DDR – das Beispiel Dresden

4. Mai bis 13. Juni 2007

Die Ausstellung widmet sich erstmals dem Dresdner Beitrag zum Phänomen Informal und zeigt Formentwicklungen, die zeitgleich parallel zur westdeutschen Kunst, aber auch im Austausch Dresdner Künstler mit dem Westen entstanden. Sie versucht Antworten zu geben auf die Fragen nach der Rolle der Inspiration durch die westliche Abstraktion, nach Rezeptionen des amerikanischen abstrakten Expressionismus und nach den Wirkungen der ersten beiden »documenta« Ausstellungen von 1955 und 1959. Nicht zuletzt gibt sie auch Zeugnis vom autonomen kulturellen Leben in der Kunststadt Dresden unter den Bedingungen der DDR. „Informelle Malerei in der DDR – das Beispiel Dresden“ weiterlesen