Liquid Soul – Musik aus Luft und Wasser – Gert Anklam und Beate Gatscha

Donnerstag | 09.04.2020 | 20 Uhr (wird verschoben)

Im Mittelpunkt des Konzerts von Liquid Soul steht die Wasserstichorgel — ein musikalisches und instrumentales Novum, das Anklam und Gatscha selbst entwickelt haben. Gert Anklam und Beate Gatscha arbeiten seit 1997 kontinuierlich an gemeinsamen musikalischen Projekten. Konzerte und Studienaufenthalte führten Sie in viele Länder der Welt unter anderem nach Indien, Japan, China, Tansania, Südafrika und Nordamerika. Sie arbeiteten mit Musikern, Tänzern und Künstlern aus diesen Ländern und organisierten eine Reihe größerer interkultureller Projekte.

Ein Element, das die Künstler in unterschiedlichster Form auf ihren Reisen begleitete, ist das Wasser. Tagelange Regenfälle während des Monsuns, eine Wasserflasche als letzter Vorrat, Hochwasser in engen Straßen, Wasserstop unter der Dusche, Wasserreinigungsrituale, heiliges Wasser und heiße Quellen im Tempel, musikalische Proben im Pool… Wasser — diesem alltäglichen Symbol des Lebens verdanken die Künstler ihre musikalischen Inspirationen, die sie in ihren Kompositionen zum Ausdruck bringen.

Bei ihren Wassermusik Konzerten kombinieren Anklam und Batscha die eigens entwickelte Wasserstichorgel auch mit Saxophon, asiatischen Flöten und der chinesischen Mundorgel Sheng. Perkussionsinstrumente wie Hang, Cajon und japanische Taiko-Trommeln bereichern die Kompositionen.
Zu erleben sind mehrschichtige Klangflächen, komplexe Rhythmusabläufe, lebendige Dialoge und Improvisationen. Die daraus entstehende neue Klangwelt spiegelt die verschiedenen kulturellen Einflüsse wider, die uns bei Studien- und Arbeitsaufenthalten im In- und Ausland inspirierten.

Die Wasserstichorgel
Anlässlich des Festivals „Aquatektura” (1999) entwickelten Anklam und Batscha ein neues exklusives Instrument, das seither im Mittelpunkt unseres Programmes „Musik aus Luft & Wasser” steht. Aus einem Objekt des Schweizer Bildhauers Martin Spühler, basierend auf dem Prinzip der Brunnenpfeife, einem alten Wasserstandmessgerät der Wasserwerke, entstand die vierhändig zu spielende Wasserstichorgel. Dabei handelt es sich um tonal stimmbare Kunststoffröhren, die in wassergefüllte Behälter, Naturseen oder Pools getaucht werden und dadurch flötenartige Obertöne und Rhythmen erzeugen

Pressestimmen:

„Gemeinsam bilden die beiden ein Duo, das für alle Spielarten der Klangkunst prädestiniert ist.“ FAZ

„Betörende Klänge von Wasserstichorgel und rostigem Sägeblatt“ Leipziger Volkszeitung

„…durch die ungewöhnliche Instrumentierung erwachsen faszinierende Klangbilder…aufs Publikum überspringend die sichtbare Spielfreude der Akteure“ Magdeburger Volksstimme

www.liquidsoul-wassermusik.de

Eine Kooperation mit dem Jazz im Paradies e. V.

 

Eintritt: 8 € / 10 € / 12 €