Jenas letzter Dadaist.

Zum 1. Todestag von Achim Heidemann (1929–2020)

„Mein oberstes Verlangen und Ziel ist stets, eine gute Gestaltung zu erreichen. Rechts und links unterscheiden sich. Die Arbeiten sollen weder rechts- noch linkslastig sein. Oben ist leicht, unten gewichtig. Die Arbeiten sollen gestalterisch keine Löcher haben, sollten nicht überladen sein. Less is still more. Farben sollen sich nicht an einer Stelle zusammenballen, sie sollten gut verteilt sein. Kontraste bringen Spannungen in eine Arbeit. Sie dürfen aber Ganzheiten nicht zerstören. Nichts sollte sich isolieren, herausfallen, alles muss gebunden sein, sollte einen Gesamtzusammenhang ergeben. Letztlich strebe ich Ordnung und Harmonie an, das, was ich als schön empfinde.“
Achim Heidemann, 2014

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Einheit in Vielfalt – Der Jenaer Kunstverein unterzeichnet die Thüringer Erklärung der Vielen.

Die Kampagne „Erklärung der Vielen“ wurde 2018 ins Leben gerufen und ist ein Bekenntnis zu einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft, die die Menschenrechte und die Freiheit der Kunst achtet.

In der Berliner Erklärung der VIELEN heißt es: „Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!“

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Eduard Rosenthal, der erste Vorsitzende des Jenaer Kunstvereins, wurde vor 168 Jahren in Würzburg geboren

Am 6. September 1853 wurde Eduard Rosenthal in Würzburg geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und Nationalökonomie in Würzburg, Berlin und Heidelberg promovierte er 1878 in seiner Heimatstadt mit der Arbeit Zur Geschichte des Eigentums der Stadt Würzburg, und bereits 1880 habilitierte er sich an der Jenaer Universität mit einer Schrift, die die Rechtsfolgen des Ehebruchs nach kanonischem und deutschem Recht zum Inhalt hatte.

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