Natalie Ital Vanilla Voodoo | Fotogramme

26. Februar bis 12. April 2008
Vernissage: Dienstag | 26. Februar | 19 Uhr

Die Technik des Fotogramms ist eine Urform der Fotografie. Die Pioniere dieses Mediums experimentierten vor etwa 200 Jahren noch ohne Kamera mit Licht und beschichtetem Material. Ihnen kam es auf ein möglichst authentisches Abbilden der Wirklichkeit an. Das Fotogramm als Kunstform entstand erst 100 Jahre später.

In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war es der Bauhaus-Künstler Laszlo Moholy Nagy, vom Licht als künstlerischem Mittel fasziniert, der das Fotogramm als Kunstform etablierte. Nach 1945 wurde das Fotogramm von “experimentellen” Fotografen wiederentdeckt. Floris Michael Neusüß, bei dem Natalie Ital studierte, ist seither einer seiner bekanntesten Vertreter. „Natalie Ital Vanilla Voodoo | Fotogramme“ weiterlesen

Augenblicke | Eine Symbiose von Otto Piene und Elizabeth Goldring Piene

5. Dezember 2007 bis 8. Februar 2008
Vernissage: 4. Dezember 2007 | 18.30 Uhr | Galerie der JENOPTIK AG, Carl-Zeiß-Str. 1
Es sprechen Dr. Michael Mertin, Vorsitzender des Vorstandes der JENOPTIK AG und Jürgen Conradi, Zweiter Vorsitzender des Jenaer Kunstvereins

Galerie der JENOPTIK AG: Otto Piene – Lichtraum
Jenaer Kunstverein e.V. – Elizabeth Goldring Piene – Retina Prints

Die JENOPTIK AG und der Jenaer Kunstverein e.V. stellen das in Groton bei Boston/MA und Düsseldorf lebende Künstlerpaar Otto Piene und Elizabeth Goldring Piene erstmals in einer gemeinsamen Ausstellung vor. Beider Anliegen ist es, mit Kunst zur humanen und poetischen Gestaltung unserer technisierten Welt beizutragen, und beider Werk handelt von Licht und Schatten. Sie sind zwei völlig eigenständige Künstlerpersönlichkeiten, die sich auf subtile Weise ergänzen, stützen und inspirieren. Otto Piene (geb. 1928 in Laasphe) gründete 1957 mit Heinz Mack die legendäre Künstlerbewegung ZERO und gehört seither zu den international bekannten Künstlern. Elizabeth Goldring Pienes (geb. 1945 in Forest City, Iowa) visuelle Experimente mit dem Laserophtalmoskop und ihre Entwicklung einer “Sehmaschine für Blinde” gingen in den USA durch Fernsehen und Presse. „Augenblicke | Eine Symbiose von Otto Piene und Elizabeth Goldring Piene“ weiterlesen

Sommerfest 2007 – Zu Gast bei Rosenthal

Am 22. September 2007 ludt der Jenaer Kunstverein zu seinem ersten Sommerfest in die Rosenthal-Villa in der Kahlaischen Str. 6. Die Villa, Heim- und Begegnungsstätte für Clara und Eduard Rosenthal, stand einst im Zentrum des gesellschaftlichen Lebens in Jena. Das Sommerfest sollte an die Rosenthals erinnern und zugleich Künstlern und an Kunst interessierten Menschen eine Begegnungsstätte bieten.

Eduard Rosenthal (1853-1926) hinterließ zahlreiche Spuren seines Wirkens. Als ordentlicher Professor der Rechtswissenschaften an der Jenaer Universität war er maßgeblich an der Entstehung der ersten Thüringer Verfassung beteiligt. Er gab den Anstoß für die Gründung des Instituts für Wirtschaftsrecht, verfasste zahlreiche Werke zur thüringischen Geschichte, trat im Thüringer Landtag für die demokratische Verfassung und für die Weimarer Republik ein.
Eduard Rosenthal war ein enger Freund und Berater Ernst Abbes. Er wirkte maßgeblich an der Idee und Gründung der Carl-Zeiß-Stiftung mit und war an der Ausarbeitung des ersten Stiftungsstatuts von 1896 als auch an dessen Überarbeitung nach Abbes Tod beteiligt.

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