Aus Jenaer Sammlungen

In Abwandlung eines bekannten Loriot-Ausspruchs könnte man sagen: „Ein Leben ohne Kunst ist möglich, aber sinnlos“. Eine besondere, so geartete Daseinsform ist die des Sammelns von Kunstwerken, die gewissermaßen als Mitbewohner in die häusliche Umgebung einziehen und es ermöglichen, immer wieder in den Dialog mit ihren Besitzern zu treten.

Die Ausstellung Aus Jenaer Sammlungen gibt Einblicke in diese Lebenswelten. Es werden nicht nur besondere Objekte aus verschiedenen Sammlungen präsentiert, sondern auch deren BesitzerInnen inmitten ihrer Kunstwerke. Dazu wurden die SammlerInnen durch den Jenaer Fotografen Wolfgang Grau im privaten Umfeld porträtiert. Zudem erzählen die SammlerInnen in kurzen Texten von ihrem persönlichen Verhältnis zum ausgestellten Kunstwerk und berichten über ihre Wege zur Kunst und zum Sammeln. Dabei zeigen sich vielseitige Zugänge zur Kunst und es ermöglichen sich einmalige Blicke in unterschiedliche private Lebens- und Sammlungsräume.

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Eduard Rosenthal, der erste Vorsitzende des Jenaer Kunstvereins, wurde vor 168 Jahren in Würzburg geboren

Am 6. September 1853 wurde Eduard Rosenthal in Würzburg geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und Nationalökonomie in Würzburg, Berlin und Heidelberg promovierte er 1878 in seiner Heimatstadt mit der Arbeit Zur Geschichte des Eigentums der Stadt Würzburg, und bereits 1880 habilitierte er sich an der Jenaer Universität mit einer Schrift, die die Rechtsfolgen des Ehebruchs nach kanonischem und deutschem Recht zum Inhalt hatte.

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Die Künstlerin Helene Czapski-Holzman (geboren am 30.08.1891 in Jena) – eine Gerechte unter den Völkern

Erinnert wird an eine in Jena geborene Malerin, Kunstpädagogin und Lebensretterin, die sich 1917 im Jenaer Kunstverein mit Gemälden – vorwiegend Landschaften und Straßenszenen – vorstellte. Als Geschenk übereignete sie dem Verein das Bild „Spaziergänger im Paradies“, was der Sammlung 1937 durch die Aktion „Entartete Kunst“ verloren ging. Es entsprach nicht den nationalsozialistischen Normen.

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