Nika Oblak & Primož Novak
AND NOW FOR SOMETHING COMPLETELY DIFFERENT 13

Unter dem Motto „Schöne neue Welt“ beginnt der Jenaer Kunstverein im März das Ausstellungsjahr 2022 und lädt dazu ein, gesellschaftsrelevanten Fragen durch die Auseinandersetzung mit Kunst nachzugehen. Dabei werden sowohl utopische, heilvolle Zukunftsvisionen als auch bedrohliche, Unsicherheit verursachende Szenarien in den Blick genommen. Wie tickt die Welt und wie wird sie von Künstler:innen mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonten aus verschiedenen Generationen reflektiert?

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AND NOW FOR SOMETHING COMPLETELY DIFFERENT 13“
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Jenas letzter Dadaist.

Zum 1. Todestag von Achim Heidemann (1929–2020)

„Mein oberstes Verlangen und Ziel ist stets, eine gute Gestaltung zu erreichen. Rechts und links unterscheiden sich. Die Arbeiten sollen weder rechts- noch linkslastig sein. Oben ist leicht, unten gewichtig. Die Arbeiten sollen gestalterisch keine Löcher haben, sollten nicht überladen sein. Less is still more. Farben sollen sich nicht an einer Stelle zusammenballen, sie sollten gut verteilt sein. Kontraste bringen Spannungen in eine Arbeit. Sie dürfen aber Ganzheiten nicht zerstören. Nichts sollte sich isolieren, herausfallen, alles muss gebunden sein, sollte einen Gesamtzusammenhang ergeben. Letztlich strebe ich Ordnung und Harmonie an, das, was ich als schön empfinde.“
Achim Heidemann, 2014

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Alles eine Frage des Formats?!

Zu den regulären Öffnungszeiten können Sie die Ausstellung unter Berücksichtigung der 2G-Regeln besuchen (genesen oder geimpft). Weitere Informationen zum Besuch der Galerie (Zugänglichkeit, Lage u.a.) finden Sie ↗ hier.Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sind Zeichnung und Druckgrafik eher „klein“, Malerei und Bildhauerei zumeist „groß“? Kann eine Miniatur nicht auch monumentale Wirkung besitzen? Die Frage nach dem Format, der Größe eines Kunstwerkes, seiner Darstellungsform, aber auch seinem Material, seiner Bildsprache und Technik geht immer auch mit inhaltlichen Fragestellungen einher: Was will ich ausdrücken, warum und mit welchen Mitteln? An wen richtet sich das Werk? Für welchen Ort ist es gedacht? Soll es einen bestimmten Zweck erfüllen? Dabei spielen nicht selten auch triviale praktische Gesichtspunkte eine Rolle: Bietet mein Atelier ausreichend Platz? Ist die Umsetzung der Idee in der vorgesehenen Technik machbar?

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