Tetralog | Tanja Pohl | Malerei & Grafik

17. März bis 28. April 2018
Vernissage: Freitag | 16. März | 19 Uhr

In seiner zweiten Ausstellung des Jahres präsentiert der Jenaer Kunstverein neueste Arbeiten von Tanja Pohl. Die 1985 im Vogtland geborene Künstlerin studierte von 2005 bis 2010 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei der Grafikerin Elke Hopfe. Anschließend absolvierte Pohl bei ihr sowie bei dem Maler Christian Macketanz ein Meisterschülerstudium, das sie 2013 erfolgreich abschloss.

Unter dem Titel „Tetralog“ vereint Tanja Pohl neueste Gemälde und grafische Blätter. Ihre Werke kreisen um die Komplexe Mensch und Maschine, Natur und Gesellschaft. Sie sind getrieben von existenziellen Fragen wie der nach dem Nutzen und den Gefahren technologischer Entwicklungen oder den Auswirkungen der Ökonomisierung auf unsere Arbeits- und Lebenswelt.
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Tetralog | Improvisation zu den ausgestellten Arbeiten

Improvisation: Donnerstag | 19. April | 19 Uhr
mit David Hummel (Violine), Peer Salden (Altklarinette), Tanja Pohl (Körper)

Als Grenzgängerin zeigt sich Tanja Pohl auch durch ihre Nähe zur Musik, genauer gesagt zum Jazz. Das Gemälde „Tetralog“ ist von dem gleichnamigen Jazzstück von Heinz Sauer inspiriert. Sie selbst improvisiert gelegentlich tänzerisch zur Musik. In Greiz, wo sie seit geraumer Zeit zu Hause ist, hat sie 2013 die Veranstaltungsreihe ATELIERkonzerte ins Leben gerufen, bei der auch die Gattung Text eine Rolle spielt. „Um ein Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen, braucht es jedes künstlerische Genre“, sagt Tanja Pohl, „Alle Sinne müssen angesprochen werden! So kamen zu Bild und Klang, Lyrik und Performance“. „Tetralog | Improvisation zu den ausgestellten Arbeiten“ weiterlesen

note. word. act.#5 | Alessandra Eramo | Solo for Voice and Electronics

Freitag | 03.11.2017 | 20 Uhr

Alessandra Eramo (1982 in Italien geboren, lebt und arbeitet in Berlin) ist Klangkünstlerin, Sängerin und Komponistin, welche vor allem mit Stimme und Geräuschen arbeitet. Sie schafft Performance-Stücke, Text-Sound-Kompositionen, Videos, Zeichnungen und ortsspezifische Installationen und erforscht latente akustische Territorien der menschlichen Stimme.

Ziel ihrer Kunst ist es, die Grenzen zwischen Konzert und Performance, Klangkunst und Theater; Videokunst und Bildender Kunst zu verschieben und auszuloten. Ein kurzfristiges Reagieren auf den Ort der Darbietung und auf die Stimmung unter den Besuchern ist für sie selbstverständlich, genauso wie Kooperationen mit VJs oder Bildenden Künstlern. „note. word. act.#5 | Alessandra Eramo | Solo for Voice and Electronics“ weiterlesen